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Wenn Berühmtheiten sich im Hotel ihr zuhause einrichten

April 06, 2008 Von: admin Kategorie: News & Infos Noch keine Kommentare →

Hotel als Wohnsitz.

Wenn Berühmtheiten sich im Hotel ihr zuhause einrichten.
Seit nun mehr 13 Jahren lebt der Rockkünstler Udo Lindenberg unter der Adresse:
Hotel „Atlantic Kempinski Hamburg“, An der Alster 72-79. „Suite 212“.
Zum Einzug brachte er damals vier Kartons mit persönlichen Habseligkeiten mit,
mittlerweile haben neue Möbel und Accessoires bis hin zum Großbildfernseher dazugesellt
ein ganz privates Ambiente geschaffen. Lindenberg genießt augenscheinlich die Vorzüge des Hotels:
„Die Schönheit des Hauses, die hohen Räume ermöglichen hohes Denken“, schwärmt er.
Auch wenn der Hype um Lindenberg im „Atlantic“ momentan extrem hohe Medienwellen schlägt:
Das Hotel ist über seinen Dauerbewohner überglücklich.
„Eine bessere PR als Udo kann man sich gar nicht wünschen“,
bringt es eine Sprecherin auf den Punkt. Auf solche Gäste legt man dann freilich besonderen Wert;
gewährt Spezialrabatte, wimmelt lästige Fans ab, reserviert auf Dauer eine eigene Nische im Restaurant
und lässt nebst Lindenberg auch Komiker Helge Schneider samt Drogenhund für das Video zum neuen Song
„Chubby Checker“ durchs rennt. Die Nummer ist zum Schießen, und wiederum entpuppt sich Udo, wie ihn alle hier nennen, als perfekter Hotelbotschafter. Auch andere Prominente erkannten den Charme, kein eigenes Domizil zu bewohnen, sondern ein Hotel,
in dem täglich der Room-Service das Zimmer reinigt, man nur den Concierge anrufen muss,
um kaputte Glühbirnen wechseln zu lassen und zugleich garantiert ist, dass man jederzeit unter Leute kommt.
Wer aktuell als Dauermieter im Hotel wohnt, ist schwer zu erfahren. Diskretion heißt das oberste Gebot,
und selbst wenn der Ruhm auf das Hotel eines prominenten Dauerbewohners abfällt: Es bringt auch Schwierigkeiten mit sich.
Von aufdringlichen Fans und Fotografen könnten sich schließlich auch andere Hotelgäste belästigt fühlen.
Und: Derjenige Dauergast, dessen Vertrauen durch allzu geschwätziges Personal zerstört ist,
zieht nicht nur schnell wieder aus, sondern das Image geht auch nach unten.

Kripo konfiszierte im Hotel die EDV-Anlage samt Buchungssystem

April 04, 2008 Von: admin Kategorie: News & Infos Noch keine Kommentare →

Der Hotelbetrieb kam ohne EDV fast vollständig zum Erliegen.

Um den Service in seinem Haus zu verbessern, entschloss sich ein Hotelier vor einiger Zeit dazu, all seinen Hotelgästen kostenlos den Zugang zum Internet zu ermög­lichen. Gesagt, getan. Modem, Router und WLAN für den Gästebereich waren schnell installiert. Die böse Überraschung folgte, als plötzlich die Kri­minalpolizei vor der Tür stand und sämtliche PCs sowie die EDV-Anlage samt Buchungssystem konfiszierte. Unter den anwesenden Gästen sorgten die Beamten damit für nicht unerhebliche Unruhe, weshalb einige vorzeitig abreisten. Schlimmer allerdings wirkte sich das Fehlen der EDV aus, schließlich waren hier die gesamten Reservierungen und noch einiges mehr gespeichert.

Doch was war der Grund für die Durchsuchung? Anhand der Logdateien des Internet-Service-Providers, bei dem das Hotel den DSL-Zugang gemietet hatte, bemerkten die Behörden einen unerlaubten File­sharing-Vorgang. Für die Musik- und Datenpiraterie konnte zweifelsfrei das Hotel als Verursacher identifiziert werden. Selbstverständlich beteuerte der Hotelier seine Unschuld, die auch niemand anzweifelte. Von einem oder mehreren Gästen wurden Musikdateien in erheblichem Maße transferiert, was einen Straftatbestand darstellt. Sie konnten allerdings nicht belangt werden, da ihre Daten vom Hotel nicht registriert wurden.

Der Hotelier wiederum stand nun ohne PC-Equipment da, der Betrieb stockte und das Renommee war schwer angeschlagen. Nach mehreren Wochen bekam er die gesamte EDV zwar zurück, doch die Buchungsausfälle bis zu diesem Zeitpunkt waren beträchtlich. Hinzu kam, dass die Verwertungsgesellschaft BMI (Broadcast Music Incorporated) beim Hotel vorstellig wurde und für die unerlaubt transferierten Musikkopien rund 6000 Euro verlangte, schließlich wollen auch die Musikrechte vertreten sein. Beide Parteien schlossen einen Vergleich, der jedoch immer noch eine Zahlung von über 2000 Euro vorsah.

Möglich gemacht hat dieses Dilemma der Servicegedanke des Hoteliers, seinen Gästen einen einfachen Gratiszugang ins Internet zu bieten. Was er hierbei außer Acht gelassen hat, ist die Tatsache, dass sein Betrieb de facto auch als Provider agiert, denn nach außen gibt es nur eine nachvollziehbare Adresse: jene des Hotels. Dadurch steht die Geschäftsleitung in der Pflicht, nachweisen zu müssen, wer zu welcher Zeit welche Seiten im Internet aufgerufen hat. Dem neuen Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und zur Telekommunikationsüberwachung entsprechend, müs­sen diese Daten zudem für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten gespeichert werden.

Hotel-Flop der Woche

März 28, 2008 Von: admin Kategorie: Unglaublich aber War Noch keine Kommentare →

Schockierende Zustände im Hotel

Kaputte Poolfliesen, lose Elektrokabel und mieses Essen:

Gäste im tunesischen 3-Sterne-Hotel brauchen gute (Geschmacks-) Nerven. Wer günstig Urlaub am Mittelmeer machen will, findet in Tunesien überdurchschnittlich viele Angebote. Das 3-Sterne-Hotel in Monastir gehört in jedem Fall auch in die Kategorie „Schnäppchen“. Bei Neckermann Reisen lässt sich eine Woche im Doppelzimmer bereits ab 300 Euro pro Person buchen – und da ist sogar der Flug schon drin. Allerdings besteht die Gefahr, an der falschen Stelle zu sparen. Denn vor Ort müssen sich die Gäste auf einige Unannehmlichkeiten gefasst machen. „Heinz“ zählt mal einige Beispiele auf: „Die Lage des Hotels ist schlecht, da gleich ein Kraftwerk daneben ist. Sonst schaut man auf Schutt und Dreck. Das gesamte Objekt macht einen verwahrlosten Eindruck, angefangen von der Lobby über den Speisesaal, von den Zimmern ganz zu schweigen.“ „Petra & Hansi“ pflichten ihm bei: „Wir waren schon fünf Mal in Tunesien, aber so ein heruntergekommenes Hotel hatten wir noch nie. Das Hotel hat keine drei Sterne verdient, höchstens zwei.“ Da würde „Frank“ vielleicht noch weniger Sterne vergeben – seiner Kritik zufolge: „Wir hatten uns eigentlich auf einen schönen Urlaub gefreut, der aber von der Unfreundlichkeit des Personals, der mangelnden Hilfsbereitschaft und Unsauberkeit schnell zunichte gemacht wurde. Die Speisen waren sehr einseitig, einen Tag gab es Nudeln, am anderen Pizza, und das zwei Wochen im Wechsel. Es gab zwar noch andere undefinierbare Sachen, die aber auch dementsprechend schlecht schmeckten. Das Geschirr war, wenn mal welches zu finden war, sehr dreckig.“

Kein Ort für eine Hochzeitsreise

Für Flitterwochen eignet sich das Hotel jedenfalls nicht, findet „Matthias“. Er muss es wissen, wurden ihm der Honeymoon durch die Balkonaussicht auf eine Wand, eine kaputte Klimaanlage und vor allem viel Schimmel gründlich vermiest. „Als wir abends schlafen gehen wollten, kam uns eine schöne Duftwolke entgegen. Wir zogen das Bett vor, wobei eine mindestens ein Meter lange Schimmellage zu sehen war. Na, danke, schöner Hochzeitsurlaub!“ „Ralf“ fand noch das Bettzeug vorm Vorgänger samt Haaren im Bett vor, und auch „Petra & Hansis“ Zimmer waren „total verdreckt. Nachts hatten wir sogar Kakerlaken in unserem Bett. Reklamationen wurden von der Hotelleitung ignoriert. Am ersten Tag meldeten wir drei Diebstähle, die aber auch niemand interessierten.“ „Melanie“ beklagt ebenfalls, dass sie bestohlen wurde und sich niemand um ihre Probleme kümmerte. Ebenso wenig wie um die dreckigen Toiletten, die schmutzigen Tische, eine Verbesserung des langweiligen Animationsprogramms. Ferner meint sie, „das Hotelessen sei grausam. Wenn ihr auf kaltes Essen und Spaghetti steht, ist es das perfekte Hotel für euch.“ „Katja & Birgit“ finden, dass „in solchen Ländern ein leichter Chlorgeschmack im Essen normal wäre. Aber nach einigen Tagen verging der Appetit schon beim Betreten des Speisesaals, weil man den Chlorgeruch schon da riechen konnte. Und: Die Getränke werden in Bechern angeboten, die häufig schmutzig und unappetitlich sind.“

Der Fitnessraum müsste Müllraum heißen

Apropos schmutzig. „Angelika“ findet, dass „ein Training im Fitnessraum wegen Vermüllung und defekten Geräten nicht möglich war. Im Gartenbereich gab es ebenfalls jede Menge vermüllte Ecken, in denen sich Kinder sehr leicht verletzen konnten. Am Außenpoolrand waren die Abdeckungen der Ablaufrinnen zerbrochen, und es kam bei uns zu mehreren Stürzen.“ Weitere Gefahrenquelle laut „Angelika“: „Neben dem Fitnessraum befand sich auf dem feuchten Flur zum Hallenbad ein großer, nicht verschließbarer Stromschrank mit frei zugänglichen elektrischen Kabeln.“ Trotz aller Kritik kommt das Hotel immerhin auf 59 Prozent Weiterempfehlungsrate. Woran das liegt? „Yvonne“ bringt es auf den Punkt: „Es ist nicht alles schlecht in diesem Hotel, und man darf ja auch nicht vergessen, dass man die drei Sterne Landeskategorie nicht mit drei Sternen Hotelkategorie aus Deutschland vergleichen kann. Man kann einen angenehmen Urlaub dort verbringen, wenn man seine Ansprüche ganz weit herunterschraubt.“ -focus.de ….weiterlesen