Bauch - Bauherr - Begehren, sexuelles
Das Lexikon der Männerwelt
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Bauch - Bauherr - Begehren, sexuelles
Bauch
Es gibt verschiedene Bäuche, der bekannteste Bauch ist der Biebauch. Männer die täglich oder regelmäßig Bier trinken können einen runden großen Bierbauch ihr eigen nennen. Sicherlich ist ein Bierbauch nicht gewollt, die meisten der Bierbäuche sind unerwünscht und nur äußerst schwer weg zu trainieren. Abgesehen von ausgezehrten Alkoholikern und Manisch-Depressiven haben fast alle Männer ab vierzig einen Bauch, viele auch schon mit zwölf. Im Gegensatz zu ihren Frauen stört sie dies nur, wenn sie Männer mit Waschbrettbäuchen im Fernsehen entdecken. Manche halten die schwabbelige Fettansammlung sogar für ein Männlichkeits- und Wohlstandssymbol.
Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Fraktionen von Bauchträgern, die Über dem Gürtel Träger und die In die Hose Stopfer. Erstere bilden die Mehrheit. Ihr Bauch hängt manchmal bis zur Kniekehle über dem um die Hüften gezurrten Gürtel, während Letztere den Bauch in die Hose stopfen, was ihnen ein kompaktes und zuweilen teddyartiges Aussehen verleiht – süß sind sie deshalb noch lange nicht. Aber vielleicht netter als abgemagerte Arschgeigen mit - Waschbrettbauch. Oder nicht?
Bauherr
Ein Eigenheim ist der Traum eines jedem Menschen. Der Bauherr ist auf dem besten Wege zum Eigenheim, doch der Weg kann schwer sein. Jeder Bau hat seinen Bauherrn. Bauherr, das klingt gut, und es beglückt den Bauherrn, wenn er seinen Namen auf der Tafel an der Baustelle liest. Hart für Bauherren ist jedoch die Konkurrenz durch die Baufrauen, oder vielmehr Baudamen, wie sie mancherorten genannt werden wollen. Aber auch Architektinnen und Bauleiterinnen heben das Selbstbewusstsein der Bauherren nicht. Aber da müssen die Bauherren durch.
Begehren, sexuelles
Einen hübschen Witz zu diesem Thema hat der indische Guru Bhagwan alias Osho erzählt, nachzulesen in seinem Buch Mein Weg: Der Weg der weißen Wolke: Ein Mann war sehr krank. Er ging zu einem Hypnotiseur Lind erhielt von ihm ein Mantra, das er ständig wiederholen musste: Ich bin nicht krank. Das half. Nach wenigen Wochen war der Mann wiederhergestellt. Auf Wunsch seiner Frau begab er sich, weil er kein sexuelles Begehren mehr verspürte, abermals zu dem Hypnotiseur. Und siehe da, nach einigen Wochen war er geheilt. Die Frau wollte wissen, was für ein Mantra der Hypnotiseur ihm gegeben hatte. Aber der Mann verriet nichts. Er lachte nur. Eines Morgens lauschte die Frau an der Tür des Badezimmers, wo der Mann saß und sein morgendliches Mantra aufsagte: Sie ist nicht meine Frau. Sie ist nicht meine Frau. Sie ist nicht meine Frau.