Alimente - Alltag - Altersstarrsinn
Das Lexikon der Männerwelt
A
Alimente - Alltag - Altersstarrsinn
Alimente
Zahlen… zahlen… zahlen…. 18 Jahre lang jeden Monat überweisen, doch dann hat der Mann noch Glück. Alimente müssen (je nach Einkommen) bis zum Ende der Lehr bzw. Schulzeit jedoch mindestens bis zum 18 Lebensjahr gezahlt werden. Es kann also vorkommen das Alimente noch gezahlt werden müssen obgleich das uneheliche Kind schon weit über 20 Jahre alt ist. Auch ist es nicht richtig das Alimente nur bei unehelichen Kindern gezahlt werden müssen. Alimentezahlungen verbittern Männer, mehr noch als Widersacher, verlorene Wetten und verstopfte Benzinleitungen. Es soll aber auch Männer geben, die Alimente für ein indisches Gewürz halten. Männer haben die Aufgabe zuzahlen, ohne Anspruch auf irgendwas. Das Deutsche Jugendamt hat nachdem festgestellt wurde, das Einkommen reicht nicht aus um die Alimente im vollem Umfang zuzahlen, ein Mitsprache recht! Will der Vater – sorry – der Mann welcher Alimente zahlt, Erziehungsrecht, ist die Klage vorprogrammiert und genauso aussichtslos! Laut geltendem Recht kann das Jugendamt zusammen mit der Mutter bestimmen ob oder wie oft der ZAHLVATER sein eigen Fleisch und Blut sehen darf. Wie ist es jedoch wenn ein Mann das alleinige Sorgerecht für sich beansprucht? Hierüber gibt es ganze Bücher die beschreiben welche Hindernisse Der Sperma und das Geld sind für die uneheliche Erziehung das was der Mann betragen darf…muss.
Alltag
Das Mannsvolk versüßt sich den Alltag durch kleine selbst gestellte Arbeiten und sportliche Übungen, während Frauen in den Augen der Männer nur putzen, einkaufen und ein wenig kochen, ohne diese Tätigkeiten zur Auflockerung ihrer Individualität zu nutzen. So machen Männer aus dem schleppen von Brausekisten eine Art Kung-Fu-Training, das gegebenenfalls mit einem durchdringenden Kampfschrei in Angriff genommen wird, und der morgendliche Sprint zum Busbahnhof ist nicht einfacher Schlafmützigkeit geschuldet, sondern soll genau den Adrenalinschub herbeiführen, den ein Mann benötigt, um im Büro sofort wie ein Tiger in den Telefonhörer fauchen zu können.
Ein besonders originelles Beispiel für die männliche Findigkeit, Alltagsverrichtungen einen Doppelnutzen abzugewinnen, liefert ein gewisser Berthold Riekes: Da ich immer lange meine Zähne putze, habe ich überlegt, wie man diese Zeit sinnvoll nutzen könnte… Die Lösung: Ein kleiner Freistepper vor dem Badezimmerspiegel. Den benutze ich mittlerweile während des Zähneputzens. Schnell habe ich gemerkt, dass es eine exzellente Koordinationsübung ist. Und da mir das morgendliche Steppen gut gefällt, putze ich im Schnitt zehn Minuten meine Zähne. Damit keine Dysbalancen entstehen, bewege ich beide Hände abwechselnd. Der tollste Effekt ist, dass der Zahnarzt bei Kontrolluntersuchungen gar nichts mehr auszusetzen hat. Die Zeitschrift Men’s Health belohnte Berthold Riekes Erfindung des Dentalstepps sogar mit einer besonders raffiniert geschnittenen Sporthose nebst Hemdchen. Also wundern Sie sich nicht, wenn auch Ihr Süßer demnächst in Sportklamotten seine Zähne putzt und beim Haarewaschen in der Badewanne schnorchelt. Mit Taucherbrille, wei1 ihm sonst das Shampoo in die Augen rinnt.
Altersstarrsinn
Die Eltern haben immer Rech – auch wenn Du die Antwort besser weißt, so schlucke lieber und verdirb es dir nicht mit den alten Menschen! Eine durch Gehirnverkalkung verschärfte Form der männlichen Rechthaberei. Weil schon gegen Letztere kaum ein Kraut gewachsen ist, versucht eine kluge Frau niemals, starrsinnige Greise zu überzeugen, denn hier gilt mehr noch als sonst: Argumente fruchten nie. Die einzige Art und Weise älteren Menschen, die die Weisheit mit Löffeln gefr.. haben, den Wind aus den Segeln zunehmen: halte einfach deinen Mund!